Wir über uns

 

"Irgendwo wird es immer
einen kleinen verlorenen Hund geben,
der mich davon abhalten wird
glücklich zu sein."

Jean Anouilh

(französ. Dramatiker, 1910-87)

Wir über uns


Der Tierschutzverein Menschen für Tiere e. V. Nümbrecht - als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt (der letzte Freistellungsbescheid datiert vom 07. 11. 2014 und gilt für fünf Jahre) - wurde im April 1995 gegründet und hat sich zur Aufgabe gemacht, für die Verbesserung der Lebensbedingungen aller Tiere einzutreten, ausgesetzte Tiere zu retten, gegen das Elend gequälter und missbrauchter Tiere anzukämpfen und den sozialen Kontakt zwischen Menschen und Tier zu fördern.

Die Zahl unserer Mitglieder beträgt durchschnittlich 160, die meisten davon sind passive Mitglieder, nur eine Handvoll engagiert sich im aktiven Tierschutz. Dieser umfasst die Aufnahme von abgeschobenen, unerwünschten, ausgesetzten und misshandelten Tieren. Wir sind fast täglich mit einem der Tiere bei unseren Tierärzten, irgendeiner ist immer krank. In unserem Tierheim in Köln-Ostheim versorgen wir auch alte und kranke Tiere, die niemand mehr will, bis an ihr Lebensende. Ständig haben wir ca. 25 Hunde, von denen viele schon älter und/oder behindert sind, und ca. 10 - 15 Katzen in unserer Obhut, für die neue Zuhause gefunden werden müssen. Das erfordert große Sorgfalt; wir schauen uns die neuen Zuhause für unsere Schützlinge vorher an und entscheiden erst dann, ob ein Tier - selbstverständlich mit Schutzvertrag - vermittelt wird.

Natürlich erhalten wir unzählige Meldungen über Tierquälerei und nicht artgerechte Tierhaltung. Wir gehen jeder Meldung nach und arbeiten eng mit den Amtstierärzten zusammen. Diese werden von uns informiert, wenn wir bei Fällen von Tierquälerei alleine nichts ausrichten können, d. h., wenn die Besitzer uneinsichtig sind und an der schlechten Haltung nichts ändern wollen. In diesen Fällen schalten sich die Veterinärämter ein, die dann auch das Recht haben, Auflagen zu verfügen. Kommt der Besitzer diesen nicht nach, werden Bußgelder verhängt. In der letzten Konsequenz kommt es zur Beschlagnahmung des nicht artgerecht gehaltenen Tieres.
Wir kümmern uns um die Kastration freilebender Katzen, die niemandem gehören und stellen deren Versorgung an Futterplätzen sicher. Das ist eine sehr zeitaufwendige und kostenintensive Aufgabe. Wir wollen damit dazu beitragen, die Nachwuchsflut einzudämmen - eine Katze bringt zweimal jährlich fünf bis sechs Junge zur Welt. Und trotzdem kommt regelmäßig in jedem Jahr ca. ab Mai eine wahre Schwemme von Babykatzen auf uns zu. Die meisten der Winzlinge sind krank, haben Parasiten, Katzenschnupfen usw., wenn sie zu uns kommen. Es bedarf dann langwieriger tierärztlicher Behandlungen, intensiver Pflege und vor allem Quarantäne der kranken Tiere mit sorgfältiger Hygiene usw.; nur so können die Kleinen wieder auf die Pfoten kommen.

Wir finanzieren unsere Tierschutzarbeit durch Spenden, Mitgliedsbeiträge und Schutzgebühren für vermittelte Tiere. Wir arbeiten alle ehrenamtlich und opfern dafür unsere gesamte Freizeit.

Nümbrecht, Mai 2013