Tarzan alias George Cooney

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Kater Tarzan alias George Cooney , Maine Coon-Mix, grau getigert, geb. ca. 2005,  kastriert, FIV positiv.
 

Wir erhielten den Anruf von Katzenbesitzern die  uns berichteten, dass bei ihnen regelmässig ein Kater zum Fressen durch die  Katzenklappe komme und dann sofort wieder verschwinde. Der Kater liess sich nicht anfassen und bleiben sollte er sowieso nicht, auch wollte sonst niemand ihn haben. Wir beschlossen, ihn bei uns aufzunehmen, er sollte im Katzenhaus mit  angeschlossenem kleinen Freigehege wohnen, bis wir ein passendes Zuhause für ihn gefunden hätten. Irgendwie gelang es den Leuten, ihn in eine Transportbox zu  bekommen und zum Tierarzt zu bringen. Dort liessen wir ihn kastrieren,  entwurmen, entflohen, von Dutzenden Zecken befreien und auf FIV und Leukose  testen. Dabei stellte sich leider heraus, dass Tarzan, so tauften wir ihn, FIV positiv ist. Vorbei also die Lösung mit Katzenhaus und Freigehege, und Tarzan  zog in unseren Quarantäne-Raum.
 


 
01. Mai 2010

... und dann kam der erlösende Anruf einer lieben jungen Frau, bei der schon unser ebenfalls FIV-positiver Kater Felix ein Zuhause gefunden hatte. Sie bot uns an, Tarzan in Pflege zu nehmen. Uns fiel ein riesengrosser Stein vom Herzen. Dann als erstes unsere Sorge, wie wir ihn wohl zum Tierarzt zum Impfen bringen könnten, er kam doch nicht aus seiner Höhle hinaus. Aber alles war ganz einfach, Überlaufkasten vor die Höhle und Tarzan spazierte dort hinein. Er sass ganz ruhig in der Transportbox, der Tierarzt durfte sogar Herz und Lunge abhören, die Impfung liess er gelassen über sich ergehen. Am nächsten Tag bugsierten wir ihn wieder in die Box und brachten ihn in seine Pflegestelle. Dort versteckte er sich erst einmal im Katzenklo. Nun musste es nur noch mit Felix und Sushi, der Kätzin, klappen und siehe da, es gab keine Probleme. Beruhigt liessen wir Tarzan dort. Am Abend bekamen wir dann die überraschende Nachricht, dass die Pflegemama ihn sogar hochheben konnte, nachdem er sich im Bad hinter der Türe versteckt hatte. Sie berichtete uns, dass sie ihn sogar schon übers Köpfchen streicheln und ihn - man höre und staune - ein wenig bürsten durfte. Da hatte uns Tarzan ganz schön hinters Licht geführt, wir haben nie auch nur einmal seinen Kopf sehen dürfen, er sass immer in der äussersten Ecke in der Höhle. Sogar Bilder haben wir jetzt bekommen, man sieht, dass er noch voller Angst ist, aber immerhin ist er zu sehen. Pflegemama schreibt:

Anbei wie versprochen die ersten Bilder von Tarzan alias "George Cooney" :o))))))

Wer so hübsch ist, braucht sich eigentlich nicht zu verstecken, aber gut Ding will Weile haben.

Heute schon erste Fortschritte:  mehrfach Köpfchen gekrault, Äuglein gesäubert und ein wenig gebürstet.

Wenn ich ihn in besseren "Posen" erwische, schicke ich die neuen Fotos wieder rüber.

Und hier sind die neuen Fotos:

 

und so geht es weiter mit “Mr. Cooney”:

anbei ein neues "freundlicheres" Foto von G.Cooney. Er lässt sich inzwischen mit Genuss streicheln (!!) und gibt Köpfchen und schnurrt wie ein Nähmaschinchen :-)

Allerdings hat er panische Angst vor Menschen in Lebensgrösse und  flüchtet dann sofort unters Sofa. Ich denke, er braucht ein Zuhause, wo man ihm viiiiiiiiiiiiiiel Zeit lässt, Vertrauen zu fassen und wo möglichst keine kleinen Kinder sind.

Auf jeden Fall ist er ein ganz lieber Kerl, der sich heute morgen sogar hat bürsten lassen :o)) und am liebsten den ganzen Tag verschläft.

Pflegemama schreibt:

... Mr. Cooney wird zutraulicher und hat uns diese Nacht ganz schön wach gehalten....da er wie irre durch die Wohnung hinter den Bällchen hergehetzt ist :o)))) und dabei auf seinen pelzigen Mauken immer ins Rutschen kam *schlitter*

...er hat ja kein ABS unter den Pfoten...wie die normalen  Hauskatzen ;o)))

08. 07. 2010

Tarzan, von Pflegefrauchen auch liebevoll “Mr. Cooney” oder jetzt auch “Heini” :-)) genannt, hat sich so prima gemacht, dass wir es fast nicht glauben können. Aus dem ehemals vollkommen verängstigten Kater ist ein anhänglicher, verschmuster, liebevoller Prachtkerl geworden. Er geniesst es, gestreichelt zu werden
frisst Pflegefrauchen die Haare vom Kopf und verschläft fast den ganzen Tag,

Für Tarzan/George/Heini suchen wir ein superschönes Zuhause als reiner Stubentiger (!!), ein bereits vorhandener Artgenosse wäre kein Problem. Eine “Gnadenbrotstelle” braucht er nun nicht mehr. Mr. Cooney ist inzwischen ein lieber, anhänglicher und verschmuster Kater geworden.