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Auch wenn es etwas länger gedauert hat, kommt jetzt endlich die versprochene Rückmeldung, damit ihr wisst, wie es Shaggy – alias Ringo – inzwischen geht! Obwohl er seine anfängliche Hektik inzwischen längst abgelegt hat, mussten wir doch alle einsehen, dass er nicht so ganz die doggentypische Gelassenheit an den Tag legt, aber man gewöhnt sich ja an alles... auch an einen Hund, der – wenn man nicht pünktlich zum Gassigehen bereit ist – eben schon mal mit stolz erhobenen Kopf und schwanzwedelnd seine Kilometer konsequent um den Esszimmertisch joggt, damit auch wirklich jeder mitbekommt, dass es ihm an Bewegung mangelt! Immer mit dabei ist natürlich sein heiß geliebtes Gummihühnchen, dass er irgendwo in unserem Haus aufgegabelt hat und seitdem höchstens noch zum Fressen aus der Schnauze gibt. Auch unsere anderen Hausbewohner haben den „Kleinen“ ziemlich schnell akzeptiert! Unsere Mischlinghündin ist zwar von soviel jugendlichem Spieltrieb manchmal überfordert, hat Shaggy aber ansonsten ganz gut unter Kontrolle. Auch die Katzen waren von Anfang an eigentlich kein Problem! Shaggy kann zwar nicht verstehen, warum diese kleinen, flauschigen Dinger nicht so schön quitschen wie sein Hühnchen, wenn er mit der Nase draufdrückt, akzeptiert aber ohne Probleme, dass unsere Katzen nachts seinen Schlafplatz mit ihm teilen, weil er so schön groß und warm ist!!! Zum Reiten können wir ihn bis jetzt allerdings noch nicht mitnehmen, weil es ihm doch nicht so geheuer ist, dass es Tiere gibt, die noch größer sind als er, und das ziemlich schnell in Stress ausartet...... aber wir arbeiten daran! Bei „seinen Menschen“ hat Shaggy auf jeden Fall einen Stein im Brett: Keiner kann so schön die Stirn in Falten legen wie er und wenn er denn tatsächlich mal schläft, sieht er sogar richtig brav aus! Am liebsten mag er es, wenn er sich abends beim Fernsehgucken bei einem seiner Herrchen oder Frauchen auf den Schoß setzen kann und lässt sich dann hingebungsvoll sein Hinterteil kraulen! Eines ist jedenfalls ganz sicher: Wir sind froh, dass Shaggy bei uns ist!!!!!
Liebe Grüße
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Zu diesem wunderschönen “Lagebericht” möchten wir Ihnen die traurige Vorgeschichte von Shaggy erzählen.
Wir bekamen im Sommer 2003 den Anruf eines Tierfreundes, der uns berichtete, dass in einer kleinen Wohnung ein sehr grosser Hund seit mehreren Wochen alleine sei. Sein Besitzer war zu seiner Lebensgefährtin gezogen und hatte den Hund einfach zurückgelassen. Der Nachbar hatte einen Schlüssel und liess den armen Kerl vielleicht einmal am Tag für wenige Minuten hinaus. Futter und Wasser bekam er nur sehr unregelmässig. Wir benachrichtigten sofort das Veterinäramt, das dankenswerterweise umgehend reagierte und den Hund, den wir dann “Ringo” nannten, beschlagnahmte, nachdem wir von dem besagten Nachbarn den Wohnungsschlüssel besorgt hatten. Das Riesenbaby, das wir aus der Wohnung holten, kam freudestrahlend und schwanzwedelnd auf uns zu und zog in unsere Tierherberge ein, bis “seine” Menschen ihn sahen.
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