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Die beiden Katerbrüder Luis und Pepe, sieben Jahre alt, hatten wir von einem anderen Tierschutzverein übernommen. Beide sollten ganz zahm und zutraulich sein. Pustekuchen ! Es war nicht möglich, die beiden anzufassen und sehen liessen sie sich auch nicht, keine Chance. Nach einer längeren Zeit meldete sich ein junger Mann bei uns, der sich zutraute, die beiden zu sich zu nehmen und ihre Freundschaft zu gewinnen. Mit viel Mühe und vielen Tricks gelang es uns, die beiden einzufangen und irgendwie in Transportboxen zu bekommen, um sie in ihr neues Zuhause zu bringen. Leider ging dieser Vermittlungsversuch gründlich in die Hose. Auch nach mehreren Wochen hatte sich nichts am Verhalten der beiden Kater geändert, sie sassen nur ängstlich in irgendwelchen Ecken und Winkeln und sie und ihr Dosenöffner waren kreuzunglücklich. Was blieb uns anderes übrig als sie wieder zu uns zu holen. Wir hatten keine Ahnung, was nun geschehen sollte, um Pepe und Luis ein artgerechtes Leben zu ermöglichen. Wir überlegten hin und her, dann hatten wir DIE Idee. Wir fragten Moppel’s Familie, ob es vielleicht möglich wäre, die beiden mit zu sich zu nehmen, dort hätten sie viel Platz und vor allen Dingen eine ganz ruhige Umgebung bei Menschen, die Verständnis für sie haben würden. Wir wussten, dass bereits eine ehemals scheue Katzenmama mit ihren beiden Kindern dort ein Zuhause gefunden hatte. Klar, kein Problem, sagte man uns. Man werde die beiden mitnehmen, wenn man auf Verwandtenbesuch in Deutschland sei. Auf der Rückreise nach Österreich sollten sie abgeholt werden. Gottseidank waren bis dahin nur einige Tage zu überbrücken. Wir brachten Pepe und Luis in unserem Quarantäne-Raum unter und stellten eine grosse Transportbox hinein. Die wurde auch gerne angenommen, so dass wir, als die Reise beginnen sollte, einfach die Boxentür schliessen konnten und Pepe und Luis fuhren nach Österreich.
Nach einiger Zeit hatte Luis Vertrauen gefasst und lief im Haus herum, Pepe war noch scheu. Nach mehreren Wochen hatten sie dann die Gelegenheit, durch die Katzenklappe nach draussen zu gelangen und ganz nach Wunsch wieder hinein. Luis entwickelte sich zu einem zahmen Kater, will inzwischen im Bett schlafen und ist mal drinnen und mal draussen. Pepe hat seine Scheu nicht abgelegt, kommt aber immer zur Futterzeit und hält sich in der Nähe des Hauses auf. Von Luis haben wir Bilder bekommen, die zeigen, dass er ganz ohne Scheu seine neues Zuhause angenommen hat.
Wir bedanken uns im Namen von Luis und Pepe und sind sehr froh, dass die beiden bei Euch sein dürfen, liebe “Moppel-Familie”.
Und hier neue Bilder vom “wilden” Luis. Da hat der Kerl uns doch wirklich an der Nase herumgeführt, erzählt uns etwas von scheu und wild und bitte nicht anfassen etc. und dann das ... Frauchen schreibt, dass er ihr auf Schritt und Tritt nachläuft. “... und muss er dann alleine Zuhause bleiben, gibt es anschschliessend Ärger ...” Herrchen hatte uns geschrieben ...”jetzt muss ich meine Frau mit dem Kater teilen, soweit ist es schon gekommen ...”
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