Mona u. Lisa

Am 28.07.04, am späten Nachmittag, bekamen wir vom Tierschutzverein "Menschen für Tiere" einen Anruf dass 2 Katzenbabys gefunden worden sind, mit der Bitte ob wir die zwei nicht versuchen könnten mit der Flasche aufzuziehen. Nach einigen Überlegungen sagten wir dann zu, allerdings hatten wir nicht viel Hoffnung sie durchzubekommen, eben da sie noch extrem klein waren (etwa 1 Tag alt, da die Nabelschnur noch dranhing, und 127 g schwer). Na ja, aber wir wollten es wenigstens versuchen.
Und so begann dann eine sehr anstrengende, aber auch schöne Zeit, da die beiden alle 2 Std. ihr Fläschchen bekommen mußten, auch Nachts. So verging dann ein Tag nach dem anderen und beim täglichen wiegen stellten wir erfreut fest, dass sie täglich zunahmen. Auch die Flasche akzeptierten sie ohne Probleme.
Nach einer Woche etwa entschloß sich dann einer unserer Hunde die Vaterrolle zu übernehmen und zwar übernahm er das "massieren" nach jeder Mahlzeit, um die Verdauung anzuregen. Dies war natürlich eine große Hilfe für uns, da das allemal besser klappte als mit Zahnbürste, Wattebausch usw.. Nur Nachts war er einfach zu faul um aufzustehen. Da mußten wir dann wieder ran.
Als die Kleinen dann ca. 10 Tage alt waren, bekamen sie Schnupfen und niesten dauernd, so dass sie Antibiotika brauchten.Was auch gut half, aber immer nach dem Absetzen niesten sie wieder. Aber mit zunehmenden Alter ließ auch das nach.
Mit etwa 13 Tagen öffneten sie die Augen und fingen das krabbeln an. Irgendwann waren sie dann nicht mehr zufrieden nur zu fressen und zu schlafen und wollten auch nicht mehr in ihrem Kistchen bleiben.Sie wollten viel lieber die Wohnung erkunden.
Auch ihre Mahlzeiten bekamen sie nun in immer größeren Abständen. Als sie 5 Wochen alt waren begannen wir mit zufüttern, was den beiden aber gar nicht gefiel.Nun ja, inzwischen sind die zwei 12 Wochen alt und putzmunter. Nichts ist mehr vor ihnen sicher. Nur 1 x am Tag, da fordern sie noch immer ihre Flasche.
Für uns ist es aber immer noch ein kleines Wunder das wir die zwei überhaupt durchbekommen haben.

Wir waren wirklich verzweifelt, als der Anruf kam, dass zwei neugeborene Katzenbabies an einem Teich gefunden worden waren und danken Pflegemama und Pflegepapa ganz herzlich für die Rettung der Kleinen, die mit so viel Arbeit verbunden war. Natürlich bleiben Mona und Lisa auf Dauer bei ihnen, schliesslich sind es ja ihre Babies ...

 

So kamen die Winzlinge an, kleiner als eine Hand ...

Und so sahen sie mit ca. 12 Wochen aus ...