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Alle Babies sind im Alter von 10 Wochen in eigene Zuhause umgezogen. Maria ist, so glauben wir, froh, dass die Bande aus dem Haus ist und sie ihre Ruhe hat. Sie ist inzwischen kastriert und hier stellen wir sie vor.
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Mitte März 2007 rief eine Tierfreundin bei uns an und berichtete uns folgendes:
In einem Friseurgeschäft in Eckenhagen (Oberbergischer Kreis) war eine Katze zugelaufen, deren Leibesumfang höchst verdächtig wirkte. Mit anderen Worten: Die Katze war hochträchtig. Sie kam also in diesen Friseur-Salon und sprang dort in einen leeren Karton. Die Tierfreundin schnappte sich eine Katzen-Transportbox, um die werdende Mutter abzuholen, was leider daran scheiterte, dass Mama sich bei ihrem Eintreffen schon wieder aus dem Staub gemacht hatte. Guter Rat war nun teuer. Draussen war es kalt, es regnete und schneite sogar. Die Tierfreundin machte sich grosse Sorgen und beschloss, das Kätzchen zu suchen. Sie informierte viele Leute im Ort, dass sie auf der Suche nach dieser Katze war. Leider war erst einmal alles erfolglos. Dann, am 18. 03., ging vormittags ein Anruf der Tierfreundin bei uns ein, dass die Katze wiederum zugelaufen war, diesmal in einer Klinik. Transportkorb eingepackt, in die Klinik gerast, und siehe da, die Samtpfote sass im Büro. Es stellte sich heraus, dass es eine ganz zahme und anhängliche Katze war, die nun im Transportkorb erst einmal in eine Tierarztpraxis mit angeschlossener Katzenpension gebracht wurde. Dort wollten wir sie dann am nächsten Tag abholen und in eine Pflegestelle bringen. Die clevere Katzenmama hatte sich offensichtlich alles sehr gut überlegt und mit der Geburt gewartet, bis sie und ihre Kinder in Sicherheit waren; denn noch in der gleichen Nacht kamen die Babies zur Welt. Sechs wurden geboren, wovon eines leider tot war. Aber immerhin, fünf Wonneproppen lagen morgens im Körbchen und tranken an Mama’s Zapfsäule.
Unsere Freundin Rosa fuhr wie vereinbart am Montag in die Praxis, um Mama und Kinder zu sich zu holen. Sie hatte zuvor das Gästezimmer zuhause katzengerecht eingerichtet, damit die sechs sich wohlfühlten.
Ja, und hier sind sie nun

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Und hier nochmal mit dem Gewicht am Tag nach ihrer Geburt, 19. 03. 2007:
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Das schreibt Pflegemama Rosa:
Hier die neuesten Nachrichten: Katzenmama, wir haben sie Maria genannt, geht es gut. Sie frißt für drei und ist ziemlich erschöpt durch das ewige Zapfsäulenspiel. Sie ist eine hervorragende, umsichtige Mama. Heute habe ich eine Entzündung am After bei ihr entdeckt. Nach näherer Untersuchung fand ich ein große Zecke direkt im Aftereingang. Habe sie entfernt. Hat sie sich prima gefallen lassen. Ihre Babies sind alle wohlauf und trinken eigentlich fast ständig. Ich wiege sie täglich um sicherzugehen, dass alle genug Milch abbekommen. Sie wiegen zwischen 130 und 160 Gramm (Anmerkung Webmasterin: das war am Tag nach der Geburt. Inzwischen haben alle kräftig zugenommen. Die vier Jungs und das eine Mädel sind natürlich auch getauft worden: Fluffy, Jan, Svenni, Leon und Lotte.
Natürlich sollen Mutter und Kinder irgendwann in eigene Zuhause umziehen, aber das hat noch ganz lange Zeit ...)
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Und so schreibt Pflegemama am 05. 04. 2007:
Den Babies inclusive Mama geht es soweit gut. Dem kleinen, von dem ich dir erzählte, dass er nicht so richtig zunimmt lief ein Auge und er niest. Habe am selben Tag Tabletten geholt und mit meinem Tierarzt besprochen. Alle, auch die Mama bekommen jetzt das Medikament um den Schnupfen im Keim zu ersticken. Heute war schon alles wieder prima. Alle haben klare Augen und sind munter. Alle Äugelchen sind offen und sie versuchen schon langsam mit zitternden wackeligen Beinchen ihre ersten Schritte zu machen. Sie wiegen jetzt zwischen 320 und 380 Gramm.
Mein Feierabend sieht zur Zeit so aus: Mama Katze in Box sperren. Die Babies dürfen ca. eine Stunde vor den Tabletten keine Muttermilch haben. Dann krümele ich eine achtel Tablette in fünf Teile, mische jeden Teil mit einem Hauch Wasser, ziehe die auf eine kleine Spritze und verabreiche so einzeln jeden Vorgang wiederholend jedem Kätzchen seine Dosis. Danach geht es ab in meine Küchenwaage und dann wieder ins Körbchen. Gestern war zusätzlich auch noch eine dringend erforderliche Flohbehandlung (in Absprache mit dem Tierarzt) fällig. Vorgestern eine erneute Wurmbhandlung. Nach der Tablette dürfen die Kleinen ca. eine halbe Stunde immer noch keine Milch haben. In dieser Zeit flitze ich nach unten, Carrys Pfötchen und verbinde sie neu (Anmerkung Webmasterin: Auch die Hündin Carry ist bei Rosa in Pflege. Wenn Sie mehr zu Carry wissen möchten, dann klicken Sie doch einmal hier). Danach gehe ich Mutti-Katze aus ihrer Box befreien und füttere sie. Diese frißt auch erst mit einer Engelsgeduld und begibt sich dann nachdem sie sich bei mir ihrer Schmuseeinheiten geholt hat zu ihren Kleinen. Sie vertraut mir anscheinend.
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