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Wir waren gebeten worden (oder, Katja ?),eine dreibeinige Hündin aus einem dieser schrecklichen italienischen Sammellager (hier ein kleines Video) bei uns aufzunehmen. Am 09. Mai traf Mara bei uns ein, wie erwartet klapperdürr (wir trauten uns kaum, sie zu kämmen, weil nur Knochen zu spüren waren) und so lieb wie all diese geschundenen Tiere. Nach der ersten Portion Futter, die sie gierig verschlang, trank sie einen Napf Wasser nach dem anderen leer, sie trank und pinkelte und trank und pinkelte, uns wurde angst und bang, sie würde doch wohl keine Gebärmutterentzündung haben ? Direkt am nächsten Morgen, Montag, packten wir sie ins Auto und fuhren auf schnellstem Wege mit ihr zum Tierarzt. Dort wurde sofort ein Ultraschall gemacht und, Überraschung, von wegen Gebärmutterentzündung ! Mara war (und ist noch - 16. 05. 2010) trächtig, schätzungsweise um den 23. Mai herum wird sie ihre Kinder zur Welt bringen. (Wikipedia: Mogelpackung nennt man eine Verpackung, die über die wirkliche Menge oder Beschaffenheit des Inhalts hinwegtäuscht.) Ab Montagabend trank Mara dann ganz normal, ein Zeichen dafür, dass die arme Hündin einfach nur einen Riesendurst hatte, der vorher nie gestillt wurde. Die Blutuntersuchung hatte lediglich ergeben, dass die Leukozyten leicht erhöht waren, was ja z. B. auch auf einen erhöhten Wurmbefall hinweisen kann. Mara ist jetzt behandelt worden und fit.
Nun war guter Rat teuer. Mara sollte ja bei Sarah und Fee wohnen, das klappte auch, aber sie brauchte natürlich nun ein eigenes Zimmer, damit sie in Ruhe ihre Babies bekommen und aufziehen konnte. Unser Allround-Talent Ina hatte DIE Idee. Im ehemaligen Büro, in dem vier alte Hunde wohnen, montierte sie ein überzähliges Gitter als Raumteiler, baute ratzfatz eine Türe ein und fertig war die Babystation. Mara (inzwischen hatten wir sie gebadet und gefühlte 2 kg totes Fell entfernt) hat ihren Kreißsaal gut angenommen und schläft schon in der Box, in der auch ihre Welpen das Licht der Welt erblicken sollen, so jedenfalls unser Plan. Mara’s Bauch wächst von Tag zu Tag
16. 5.
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und alle sind sehr gespannt, wann es losgeht und dann hoffentlich alles gutgeht.
Wir berichten ...
So sah Mara aus, als sie bei uns eintraf, noch nicht viel vom Babybauch zu sehen
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Es ist so wei t, die Ba bie s sin d Und endlich war es soweit. In den frühen Morgenstunden des 31. Mai sind drei Weiblein und fünf Männlein zur Welt gekommen
Tag 1
und ein Drama kündigte sich an. Mara weigerte sich, das Kleinste ihrer Kinder anzunehmen, geschweige denn, zu säugen. Versuchte man, es an eine Zitze anzulegen, schnappte sie nach dem Zwerg. Also musste erst einmal das bereitstehende Fläschchen mit Baby-Milch
zu Hilfe genommen werden, damit dem Kleinen, das verzweifelt versuchte, an die Milchquelle heranzukommen, geholfen wurde. Immer wieder versuchten wir, das Baby anzulegen und immer wieder erfolglos. Wir waren ganz schön verzweifelt, bis unsere Freundin Luise (danke, Luischen ) zu uns kam und anbot, das kleine Mädchen mit der Flasche aufzuziehen. Bis jetzt, 01. 06., klappt alles gut, es trinkt und auch die Verdauung funtioniert.
Leider hat Mücke es trotz aller liebevollen Fürsorge nicht geschafft. Lesen Sie bitte hier
03. 06. 2010:
Der Tierarzt war da, alles ist ok.
02. 06. 2010
02. 06. 2010
Die Babies wachsen und gedeihen, nehmen zu und Mama Mara bewacht sie mit Argusaugen. Wehe, ein anderer Hund nähert sich der Kinderstube, dann wird sie zur Furie.
Bewegte Einblicke aus dem Familienleben: hier, hier, hier und hier
05. 06.
05. 06.
13. 06. 2010
Sie wachsen und wachsen ... Alle Äuglein sind natürlich jetzt auf und tatsächlich können sie auch schon bellen und knurren. Die ersten Rangordnungskämpfchen werden schon ausgefochten, und die erste Wurmkur war nur “bäh”. Alle sind topfit und versuchen schon, aus dem Korb zu krabbeln. Hier nochmal bewegte Bilder: Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten
Ab und zu zieht sich “Übermutter” Mara zurück und lässt es sich ohne Störung durch die Zwergenhorde schmecken.
20. 06. 2010
Jetzt kommt Bewegung in die Wurfkiste. Alle sieben sind quietschfidel und beginnen, auf noch wackligen Beinchen durch den Raum zu spazieren. Mara hat viel Stress, sobald die Kleinen in ihre Nähe kommen, wird sofort die Milchquelle angezapft. Wir haben ihr eine gepolsterte Bank ins Zimmer gestellt, damit sie sich schon mal retten kann. Schauen Sie sich dieses Gesäuge an, die Kleinen haben schon, zwar winzigkleine, aber immerhin bereits vor- handene Zähnchen, die sie ohne Rücksicht auf Verluste einsetzen.
Video 1, 2 und 3. (Bitte nicht über die Hintergrundgeräusche wundern, das ist Mama Mara beim Wasserschlabbern.)
Und hier Einzelportraits. Die Mädels mit rosa und die Jungs mit blauem Plüschtier:








30. 06. 2010
Hier stellen sich unsere dicken Zwerge endlich auch namentlich vor:
Ina wohnt demnächst bei unseren Freunden Evi und Peter
Am 30. 6. haben die Kleinen ihr erstes Welpenfutter bekommen, Mama’s Milch reichte nicht mehr. Der Bär war los. Die wilde Horde war begeistert und hatte im Nullkommanix alles vertilgt. Mara hat es dadurch etwas einfacher, ihre Zitzen sind arg zerkratzt von den Krallen und Zähnchen. Sie säugt noch und Milch ist noch da, wie man sieht, aber jetzt hängen ihr die Babies nicht mehr ständig am Bauch. Die Säuberungsarbeiten hat sie nun an uns abgetreten und ständiges Putzen ist angesagt.
Neue Videos von der wilden Rasselbande
http://www.youtube.com/watch?v=nkEtSldyXiw http://www.youtube.com/watch?v=rQ9RnuYDnB0 http://www.youtube.com/watch?v=X5WRlW52ra0 http://www.youtube.com/watch?v=cgoEY5h1Pj8 http://www.youtube.com/watch?v=dw4qEHjLcEw http://www.youtube.com/watch?v=Bpu6rr7xCHw http://www.youtube.com/watch?v=D05vO0AOAlo
05. 07. 2010
Mama Mara will nun nicht mehr säugen und ruft ihre Kinder zur Ordnung, wenn sie sich an ihren Zitzen zu schaffen machen. Wir füttern jetzt mehrmals am Tag,und es schmeckt http://www.youtube.com/watch?v=oRLMsusbC3s
12. 07. 2010
Die Babies haben nun ihre eigene Seite bekommen
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