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Magda, geb. 2007 und ihre Tochter Romy, geb. 2008, haben wir von einem anderen Tierschutzverein übernommen. Die beiden lebten in einem polnischen Tierheim, in dem es ihnen nicht gut ging. Tierschützer aus Deutschland, die sich um die Hunde in Polen kümmern, baten uns, Magda und Romy aufzunehmen.
Romy litt an einem Glaukom (grüner Star) links, und zwar schon so schlimm, dass das Auge aus der Höhle hervorquoll.
Sie muss schlimme Schmerzen gehabt haben. Die Untersuchung beim Tierarzt ergab, wie wir eigentlich nicht anders erwartet hatten, dass es nur eine Möglichkeit gibt, das Auge musste entfernt werden. Das ist jetzt geschehen.
Die OP ist gut verlaufen, noch muss Romy einen Kragen tragen, was ihr überhaupt nicht gefällt.
Die Fäden am entfernten Auge sind nun gezogen, Romy geht es gut. Sie ist immer noch sehr ängstlich, kommt aber inzwischen ganz nah, um ein Leckerchen aus der Hand zu nehmen. Aber das wird noch dauern ...
Magda ist eine sehr liebe Hündin, noch schüchtern im Moment, aber sie freut sich über Streicheleinheiten und ist sehr brav.
Sie hat eine heftige Ohrentzündung aus Polen mitgebracht und lässt sich problemlos von uns behandeln.
Bei Romy sieht das alles etwas anders aus. Sie ist seeehr ängstlich und reagiert panisch, wenn man sie anfassen will. Sie hängt sehr an ihrer Mutter Magda und will sich immer hinter ihr verstecken, obwohl sie um einiges grösser ist als sie. Aber ohne Mama geht gar nichts.
Wir sind uns darüber im klaren, dass es ganz besonders schwer sein wird, die beiden zusammen zu vermitteln, denken aber, dass Romy doch zutraulicher wird, wenn sie erst einmal “richtig” bei uns angekommen ist. Wenn man Mutter und Tochter zusammen sieht, bringt man es nicht übers Herz, sie zu trennen.
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