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07. 07. 2010
Nun ist es soweit, die Kleinen sind jetzt 10 Wochen alt und können in eigene Zuhause umziehen. Zwei kleine Kater haben das bereits geschafft, und auch Mama wird in der nächsten Woche, nach der Kastration, in ihr neues Zuhause einziehen.
Zwei kleine verspielte, niedliche Kätzinnen und ein Kater warten noch auf ihre Menschen. Sie werden entweder nur im Doppelpack oder zu einer bereits vorhandenen, jüngeren Katze vermittelt.
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Einfach war es nicht, diese Katzenfamilie in Sicherheit zu bringen. Uns erreichte der Anruf einer Tierfreundin aus Waldbröl (Oberberg. Kreis), dass vor ihrer Türe seit einiger Zeit eine Katze erscheint und um Futter bettelte und auch gerne hinein wollte. Futter bekam sie, aber hinein konnte sie nicht, da bereits zwei Katzen vorhanden waren und mehr sollten es nicht werden. Die Dame bemerkte dann, dass die Katze kräftig an Gewicht zunahm, so dass sie zu dem Schluss kam, sie müsse wohl trächtig sein. Der Tierschutzverein für dieses Gebiet lehnte die Aufnahme ab, man habe keinen Platz, und so wurden wir gebeten zu helfen. Zu dieser Zeit sass in unserem Quarantäne-Raum jedoch der Kater Tarzan (übrigens auch in Waldbröl zugelaufen), der FIV-positiv getestet war, und natürlich durfte keine andere Katze zu ihm hinein. Jetzt war guter Rat teuer. Eine Freundin, die über den nötigen Platz verfügte, bot sich an, die Katze aufzunehmen, musste aber erst einige Tage verreisen. Wir baten also die Dame, die Katze bis dahin weiter zu füttern, was auch geschah. An dem Tag, an dem unsere Freundin dann die Katze abholen und zu sich nehmen wollte, war von ihr keine Spur mehr zu finden. Uns schwante schon, dass sie sich zurückgezogen haben könnte, um ihre Babies zur Welt zu bringen. Wo sollte man sie bloss suchen ? Die Freundin fuhr hin, suchte mit der Dame stundenlang alles erfolglos ab, wollte die Suche schon einstellen als sie plötzlich unter einem grossen Rhododenron-Busch leises Fiepen hörte. Sie krabbelte unter diesen Riesenbusch und siehe da, dort lagen fünf winzige schwarze Katzenbabies, die erst wenige Stunden alt sein konnten, bei zwei von ihnen waren die Nabelschnüre noch nicht gelöst. Jetzt kam das grosse Problem, wie nur sollte man die Mama in die Transportbox bekommen ? Nach langem Hin und Her und mit leckerem Futter klappte es endlich und Mutter und Kinder konnten umziehen.
Mama war erst vollkommen eingeschüchtert, wollte nicht essen und ihre Babies nicht säugen. Die Aufzuchtmilch stand schon parat für den Fall der Fälle. Tamara, die Pflegemama, setzte die Katzenmama dann entschlossen in den Korb, legte die Kleinen an und alles war gut. Mama frisst inzwischen ohne Ende, hat reichlich Milch für ihre Kleinen, die sich prächtig entwickeln.
Die Äuglein sind noch geschlossen (7. Mai), in ein oder zwei Tagen wird sich das aber ändern.
Es dauert natürlich noch viele Wochen, bis die Kleinen ein Zuhause bekommen sollen, auch Mama muss bis dahin bei ihren Kindern bleiben. Wir berichten hier regelmässig über das Wohlergehen der kleinen Familie.
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